Architekturzirkel Schwandorf e.V.      



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  Verein / Satzung

Satzung

Architekturzirkel Schwandorf e.V.

§ 1 Zweck des Vereins

Der Architekturzirkel Schwandorf e.V. setzt sich zum Ziel, die Erhaltung und Fortentwicklung der
Architektur als Teil der bildenden Kunst sowie die Denkmal- und Landschaftspflege in Schwandorf zu
fördern.
Dieses Ziel soll durch Vorträge, Ausstellungen und weitere Veranstaltungen für und mit der
Öffentlichkeit erreicht werden. Eine fundierte fachliche Auseinandersetzung mit Fragen aus dem
Bereich der Architektur, der Denkmalpflege und der Landschaftspflege soll angeregt werden. Dadurch
soll die Volksbildung gefördert werden.
Die Kommunikation zwischen Architekten, Bürgern und Entscheidungsträgern soll ein qualitätvolles
und nachhaltiges Bauen in der Region unterstützen und verbessern.
Mit diesem Ziel werden Mitglieder und alle an Architektur, Denkmal- und Landschaftspflege sowie
Stadtplanung Interessierte zusammengeführt.

§ 2 Name, Sitz und Geschäftsjahr des Vereins

1. Der Verein führt den Namen „Architekturzirkel Schwandorf e.V.“
Er ist in das Vereinsregister eingetragen.
2. Sitz des Vereins ist Schwandorf
3. Das Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 3 Erwerb der Mitgliedschaft

1. Mitglied dieses Vereins kann jede an den Vereinszielen interessierte natürliche oder
juristische Person des privaten und öffentlichen Rechts werden.
Es wird angestrebt, dass die Mitglieder Ihren Wohn- bzw. Arbeitssitz in der Stadt oder im
Landkreis Schwandorf haben.
2. Voraussetzung für den Erwerb der Mitgliedschaft ist ein schriftlicher an den Vereinsvorstand
gerichteter Aufnahmeantrag. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand nach freiem
Ermessen. Die Ablehnung der Aufnahme erfordert einen einstimmigen Beschluss des
Vorstandes. Eine Pflicht zur Begründung der Ablehnung des Antrages besteht nicht.
3. Auf Vorschlag des Vorstandes kann die Mitgliederversammlung Ehrenmitglieder ernennen.
Ehrenmitglieder sind beitragsfrei und zur kostenlosen Inanspruchnahme der
Vereinsleistungen berechtigt.
4. Der Verein kann fördernde Mitglieder aufnehmen. Über die Aufnahme entscheidet der
Vorstand. Fördernde Mitglieder sind in der Mitgliederversammlung nicht stimmberechtigt.

§ 4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Die Mitgliedschaft endet
a) durch Tod
b) durch Austrittserklärung
c) durch förmliche Ausschließung.
2. Der Austritt ist mit schriftlicher Erklärung gegenüber dem Vorstand zu erklären. Er ist nur mit
einer Frist von einem Monat vor Ablauf eines jeden Geschäftsjahres möglich.
3. Die förmliche Ausschließung eines Mitgliedes kann nur durch Beschluss des Vorstandes
erfolgen. Der Beschluss ist dem Mitglied schriftlich mitzuteilen.
Der Ausschluss kann erfolgen
a) wenn ein Mitglied schuldhaft in grober Weise die Interessen des Vereins verletzt oder
b) wenn das Mitglied trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung seiner Pflicht zur Zahlung des
Jahresbeitrages nicht nachkommt. Die letzte Mahnung vor dem Ausschluss hat die Androhung des möglichen bevorstehenden Ausschlusses zu enthalten.
Gegen den Beschluss kann das Mitglied Berufung an die Mitgliederversammlung einlegen.
Die Berufung ist schriftlich innerhalb eines Monats nach Zugang des Beschlusses beim
Vorstand einzulegen. Die nächste Mitgliederversammlung entscheidet über die Berufung. Der
weitergehende Rechtsweg ist ausgeschlossen.
4. Bei seinem Ausscheiden aus dem Verein hat ein Mitglied keinen Anspruch bezüglich des Vereinsvermögens.

§ 5 Vereinsmittel

1. Die Mittel des Vereins setzen sich zusammen aus den Jahresmitgliedsbeiträgen und aus
Spenden.
2. Es werden von den Mitgliedern Jahresmitgliedsbeiträge erhoben.
3. Höhe und Fälligkeit der Jahresmitgliedsbeiträge werden von der Mitgliederversammlung mit
einfacher Stimmenmehrheit festgesetzt.

§ 6 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:
1. die Mitgliederversammlung ( §7)
2. der Vorstand ( § 9 )
3. der Beratungsbeirat ( § 10 )

§ 7 Die Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung tagt mindestens einmal im Jahr als ordentliche
Mitgliederversammlung. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt durch den Vorstand
schriftlich oder durch Veröffentlichung in der örtlichen Presse( Mittelbayerische Zeitung und Neuer Tag Schwandorf). Die schriftliche Einladung muss den
Mitgliedern mindestens zwei Wochen vor der Versammlung zugegangen sein, die Einladung
durch Veröffentlichung in der Zeitung muss mindestens zwei Wochen vor der Versammlung
erscheinen. Die Tagesordnung, Zeit und Ort der Mitgliederversammlung sind jeweils mit
anzugeben. Jedes Mitglied kann Anträge für die Versammlung beim Vorstand schriftlich bis
spätestens eine Woche vor der Versammlung einreichen.
2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn es das Interesse des
Vereins erfordert oder wenn 1/4 der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe des Zwecks und
der Gründe beantragen.
3. Der Mitgliederversammlung sind insbesondere folgende Angelegenheiten zur
Beschlussfassung und Beratung vorzubehalten:
a) die Bestellung und Abberufung der Vorstandsmitglieder
b) die Festlegung der Höhe und Fälligkeit der Mitgliedsbeiträge
c) die Entgegennahme der Jahresberichte der Vorstände
d) die Entlastung des Vorstandes
e) die Berufung über die förmliche Ausschließung eines Mitglieds durch Beschluss des
Vorstandes
f) die Änderung der Satzung, welche nur mit einer 2/3 Mehrheit der abgegebenen gültigen
Stimmen möglich ist.
g) die Auflösung des Vereins, welche nur mit einer Mehrheit von 2/3 der anwesenden
Vereinsmitglieder (ohne fördernder Mitglieder) möglich ist.

§ 8 Die Beschlussfassung der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wird vom Sprecher des Vorstandes, bei dessen Verhinderung von
einem anderen Vorstandsmitglied geleitet. Ist kein Vorstandsmitglied anwesend, so hat die
Versammlung einen Versammlungsleiter zu wählen.
Bei Wahlen wird die Versammlungsleitung für die Dauer des Wahlgangs einem freien
Wahlausschuss übertragen.
2. Die Art einer Beschlussfassung bestimmt der Versammlungsleiter. Die Abstimmung muss
jedoch schriftlich und geheim durchgeführt werden, wenn 1/3 der erschienenen,
stimmberechtigten Mitglieder dies beantragen.
3. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
4. Die Mitgliederversammlung fasst Beschlüsse mit einfacher Mehrheit der abgegebenen
gültigen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht.
Für Änderungen dieser Satzung ist jedoch eine Mehrheit von 2/3 der abgegebenen gültigen
Stimmen erforderlich. Für die Auflösung des Vereins ist eine 2/3 Mehrheit der anwesenden
Vereinsmitglieder erforderlich.
5. In der Mitgliederversammlung ist die Vertretung eines Mitglieds auch bei der Ausübung des
Stimmrechts zulässig. Ein Vertreter kann jedoch nur ein Mitglied vertreten.
6. Wahl des Vorstands:
Um bei Wahlen als Vorstandsmitglied gewählt werden zu können, muss man von einem
Vereinsmitglied vorgeschlagen werden. Gewählt sind die 5 Kandidaten, die bei einer schriftlich
und geheim durchgeführten Wahl die meisten Stimmen erhalten haben. Zusätzlich muss ein
Kandidat um gewählt zu sein von mehr als der Hälfte aller anwesenden Wahlberechtigter
Stimmen erhalten haben.
Jeder Wahlberechtigte kann maximal 5 Stimmen abgeben. Pro Kandidat kann jeder
Wahlberechtigte maximal eine Stimme abgeben.
Konnten im 1. Wahlgang keine 5 Kandidaten gewählt werden, so findet, hinsichtlich der
Anzahl der noch nicht gewählten Vorstandmitglieder ein erneuter Wahlgang statt. Die Zahl der
max. abzugebenden Stimmen verringert sich entsprechend. Hierbei können neue Kandidaten
aufgestellt werden.
7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll aufzunehmen, das vom
jeweiligen Schriftführer und einem Vorstandsmitglied zu unterzeichnen ist.

§ 9 Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus 5 Personen. Eine Wiederwahl ist zulässig.
2. Auf 3 der Vorstandsposten können nur Mitglieder des Vereins gewählt werden, welche
berechtigt sind die Berufsbezeichnung „Architekt“, „Innenarchitekt“ oder „Landschaftsarchitekt“
zu tragen. Auf die restlichen 2 Vorstandsposten können alle Mitglieder des Vereins gewählt
werden.
3. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Bis
zur Neuwahl eines anderen Vorstandes bleibt er im Amt. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im
Verein endet auch das Amt eines Vorstandsmitglieds. Die Mitgliederversammlung kann in
diesem Fall mit einfacher Mehrheit ein Ersatzvorstandsmitglied für die Dauer bis zur nächsten
Vorstandswahl berufen. Dies gilt auch für den Fall des Rücktritts eines Vorstandsmitgliedes
von seinem Amt.
4. Alle Vorstandsmitglieder sind einzeln vertretungsbefugt und besitzen die gleichen Rechte und
Pflichten. Der Sprecher repräsentiert darüber hinaus den Verein in der Öffentlichkeit sowie vor
politischen und fachlichen Gremien.
Der Vorstand wählt aus seinen Reihen den Sprecher, den Schatzmeister, den Schriftführer
und die Beisitzer. Bei Bedarf können die Ämter während der Amtszeit gewechselt werden.
5. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch
Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.
6. Der Vorstand vertritt den Verein gerichtlich und außergerichtlich. Im Innenverhältnis gilt: Der
Vorstand hat das Recht Rechtshandlungen für den Verein vorzunehmen. Für einzelne
Rechtsgeschäfte mit einem Gegenstandswert von mehr als 2.500 Euro bedarf der Vorstand
der Zustimmung der Mitgliederversammlung.
7. Der Vorstand hat insbesondere folgende Aufgaben:
a) die ständige Förderung des Vereinszwecks sowie die Aktivierung der Mitglieder bei der
Verfolgung der Vereinsziele.
b) Vorbereitung und Einberufung der Mitgliederversammlung sowie die Aufstellung der
Tagesordnung
c) Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
d) Vorbereitung des Haushaltsplanes, Buchführung und Erstellung des Jahresberichtes
e) Beschlussfassung über die Aufnahme von Mitgliedern
f) Beschlussfassung über die Ausschließung von Mitgliedern
g) Organisation von öffentlichen Veranstaltungen wie z.B. Vorträge, Ausstellungen oder
Fahrten. Bei Bildung von Arbeitsgruppen zur Organisation und Leitung dieser Veranstaltungen
obliegt dem Vorstand die Leitung.
8. Der Vorstand entscheidet durch Beschluss in den Vorstandssitzungen, zu denen er
mindestens viermal jährlich zusammentritt und über die eine Niederschrift zu fertigen ist. Zu
den Vorstandssitzungen lädt der Sprecher.
9. Der Vorstand ist beschlussfähig wenn mindestens 3 Vorstandsmitglieder anwesend sind.
10. Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich.
11. Die Vorstandsmitglieder werden ermächtigt, Änderungen und Ergänzungen der Satzung
vorzunehmen, die das Amtsgericht oder das Finanzamt eventuell für die Eintragung ins
Vereinsregister bzw. zur Anerkennung als gemeinnütziger Verein verlangt.

§ 10 Beratungsbeirat

1. Der Beratungsbeirat besteht aus allen Mitgliedern des Vereins, die ein abgeschlossenes
Studium der Fachrichtungen Architektur, Städtebau, Innenarchitektur oder
Landschaftsarchitektur vorweisen können.
2. Der Beratungsbeirat macht es sich zur Aufgabe, sich eine fundierte fachliche Meinung zu
Gestaltungs- und Planungsaufgaben im Stadtbereich Schwandorf zu bilden und diese vor
politischen oder sonstigen Gremien zu vertreten.

§ 11 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt seine Zwecke auf ausschließlich und unmittelbar gemeinnütziger Weise im Sinne
des 3. Abschnitts der Abgabenordnung („steuerbegünstigte Zwecke“, § 51 ff. AO).
Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke. Die Mittel
des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Ziele verwendet werden. Die Mitglieder erhalten
keinerlei Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen
aus Mitteln des Vereins. Ihre Tätigkeit ist ehrenamtlich. Es darf keine Person durch zweckfremde
Ausgaben unmittelbar oder mittelbar begünstigt werden.

§ 12 Auflösung und Zweckänderung

1. Die Auflösung des Vereins kann nur die Mitgliederversammlung mit einer Mehrheit von 2/3 der
anwesenden Mitglieder beschließen (vgl. auch § 7 Abs. 3g der Satzung). Die
Auseinandersetzung erfolgt nach den Vorschriften des Bürgerlichen Gesetzbuches.
In der gleichen Versammlung haben die Mitglieder die Liquidatoren zu bestellen, die dann die
laufenden Geschäfte abzuwickeln haben.
2. Nach seiner Auseinandersetzung oder einem Wegfall des bisherigen Vereinszweckes ist das
Vereinsvermögen an ähnliche steuervergünstigte Vereine oder Einrichtungen zur Verwendung
für gemeinnützige Zwecke weiterzuleiten. Näheres beschließt die Mitgliederversammlung,
deren Beschlüsse allerdings erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden


Satzung_07112007.pdf   Satzung_07112007.pdf